Mikhail Pochekin und Boris Kusnezow: Samstag, 08.09.2018, 20.00 Uhr

Mikhail Pochekin und Boris Kusnezow

Violine und Klavier
Beethoven · Schumann · Ysaye · Janáček · Wieniawsky

 

Bild: Evgeny Evtyukhov

Mikhail Pochekin

Mikhail Pochekin zählt zu den herausragenden Geigern seiner Generation. Er tritt seit vielen Jahren mit berühmten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Mariinski-Theaters, dem Russischen Nationalorchester, den Moskauer Philharmonikern, dem State Academic Symphony Orchestraof Russia „Evgeny Svetlanov“, dem Sinfonieorchester Basel, dem Tatarstan National Symphony Orchestra oder dem Litauischen Nationalen Sinfonieorchester auf und arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Heinz Holliger, Wassili Sinaiski, Juri Simonow, Kevin Griffiths, Valentin Uryupin, Stanislav Kochanovsky, Dimitris Botinis, Mei-Ann Chen oder Alexander Sladkovsky.

Seine Konzerte sind in zahlreichen renommierten Konzertstätten zu erleben, darunter dem Mariinski-Theater in Sankt Petersburg, im Auditorio Nacional de Música in Madrid, der Tschaikowski-Konzerthalle in Moskau, im Großen Konzertsaal des Moskauer Konservatoriums, in den Konzerthallen des Salzburger Mozarteum oder auch imMünchener Gasteig. Er ist außerdem ständiges Mitglied des Projekts „Stars of the 21st Century“ der Moskauer Philharmonie.

Mikhail Pochekin wurde mehrfach mit Preisen bei internationalen Musikwettbewerben ausgezeichnet, darunter der Rodolfo Lipizer-, Jascha Heifetz-, Pablo de Sarasate- undauch Ruggiero Ricci-Violinwettbewerb. 2008 wurde der Geiger mit dem Pablo de Sarasate-Nationalpreis in Spanien ausgezeichnet. Aufgrund dieser Leistung trug er auf Einladung des Madrider Konservatoriums ein Konzert auf der Geige „Ex Boissier“ von Antonio Stradivari vor, die einst im Besitz des berühmten spanischen Violinisten Sarasate war.

Mikhail Pochekin wurde 1990  in einer Musikerfamilie geboren: sein Vater ist ein namhafter Geigenbauer, seine Mutter Geigenpädagogin. Den ersten Violinunterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren bei Galina Turchaninova, später perfektionierte er sein Handwerk bei renommierten Pädagogen wie Ana Chumachenco, Wiktor Tretjakow und Rainer Schmidt an Hochschulen in Köln, München und Basel, der ‚Reina Sofia‘ in Madrid und dem Mozarteum in Salzburg. Großen künstlerischen Einfluss übten zudem Meisterkurse und Unterrichtsstunden bei Gidon Kremer, Christian Tetzlaff und Vadim Repin aus. Enge künstlerische Kontakte verbindet Mikhail u.a. mit Wen-Sinn Yang, Manuel Fischer-Dieskau, Kian Soltani, Andrey Baranov, Yuri Favorin und Alexander Ramm.

Mikhails Schaffensweg ist besonders durch gemeinsame Auftritte mit seinem Bruder, dem Geiger und Bratschisten Ivan Pochekin, geprägt. 2018 veröffentlichten sie beim LabelMelodiya ihr gemeinsames Debütalbum „The Unity of Opposites“, das von der Kritik weltweit mit Begeisterung aufgenommen wurde:

 

Bild: Nikolaj Lund

Boris Kusnezow

Der Durchbruch des Pianisten Boris Kusnezow begann 2009 mit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs. Bald darauf feierte er sein Debüt in der Carnegie Hall und erhielt hervorragende Kritiken von der New York Times: „most impressive interpretation“.
In Moskau geboren begann Boris Kusnezow seine Ausbildung an der traditionsreichen Gnessin-Akademie. Seit seinem achten Lebensjahr lebt er in Deutschland und absolvierte sein Studium bei Prof. Bernd Goetzke in Hannover.
Erste Preise bei internationalen Wettbewerben, das Fellowship des renommierten britischen Borletti-Buitoni Trusts, Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie zahlreiche CD-Einspielungen markieren wichtige Meilensteine seiner pianistischen Entwicklung.
Neben dem solistischen Spiel entwickelte sich die Kammermusik und Liedbegleitung zu einer besonderen Leidenschaft des Pianisten. Inzwischen konzertiert Boris Kusnezow in diversen Kammermusikbesetzungen und mit namhaften Solisten weltweit. In Deutschland trat er unter anderem in der Laeiszhalle Hamburg, im Konzerthaus am Gendarmenmarkt, im Prinzregententheater sowie im Gasteig München und in der Berliner Philharmonie auf.
Boris Kusnezow unterrichtet an der Musikhochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

 

Programm:

Ludwig van Beethoven – Sonate Op.12, No.1 in D-Dur

Robert Schumann – Sonate Op.105 in a-moll

Eugene Ysaye – Sonate Nr.3 „Ballade“ für Violine solo

Leoš Janáček – Sonate (1914)

Henryk Wieniawsky
-„Legende“ op.17
-Polonaise Nr.1 in D-Dur, op.4

 

Eintritt:

Vorverkauf:                                                   24€

Abendkasse:                                                 27€

Ermäßigt:                                                      14€

Karten im Vorverkauf gibt es HIER